Bärentraubenblätter

Uvae ursi folium

Bärentraubenblätter haben eine antibakterielle Wirkung und helfen bei Harnwegsinfekten. Die Bärentraube gehört zu den Heidekrautgewächsen und ähnelt im Aussehen der Preiselbeere. Bereits in englischen Kräuterbüchern des 13. Jahrhunderts wird sie als Heilpflanze erwähnt. Ihre Blätter werden traditionell als Mittel gegen Blasenentzündung, Inkontinenz und Reizungen der Genitalien angewendet. Heute weiß man, dass bestimmte Inhaltsstoffe der Blätter im Körper zu antibakteriellen und antientzündlichen Substanzen umgewandelt werden. Mit dem Urin gelangen sie in die Harnwege, wo sie Keime abwehren und die Heilung der entzündeten Schleimhäute fördern. Seit 2012 sind die Heilwirkungen von Bärentraubenblättern von der Europäischen Arzneimittel-Agentur offiziell anerkannt.

Produkte mit dieser Heilpflanze sind beispielsweise: Cystinol (Schaper&Brümmer).

 

Zuletzt überprüft am 9. Juli 2016