Blähungen Meteorismus

Blähungen können ganz unterschiedliche Ursachen haben: von zu viel und zu fettem Essen über Darmentzündung bis zu Leberschwäche. Über Gesundheit tauschen sich Menschen gerne aus. Es gibt Gesundheitsthemen, die sich durchaus für einen kurzen Plausch im Aufzug eignen, andere können auch als Diskussionsthema für eine ganze Tischgesellschaft zur Unterhaltung beitragen. Blähungen gehören definitiv zu keiner dieser beiden Kategorien. Dabei sind sie genauso verbreitet wie Kopfschmerzen und oft ähnlich quälend. Zubereitungen aus Heilkräutern können hier aber sehr effektiv helfen.

Eine übermäßige Ansammlung von Gas ist fast immer die Folge einer Verdauungsstörung. Mit Blähungen kann aber das Verdauungssystem auf sehr unterschiedliche Ursachen reagieren – von einer zu üppigen Mahlzeit, über Darmentzündung bis hin zu Störungen der Leberfunktion (Leberschwäche). Besonders ausgeprägt sind sie bei Patienten, die unter Reizdarm leiden.

Welche Therapien gibt es:
Gegen akute Gasansammlungen im Verdauungstrakt können sogenannte Entschäumer helfen. Dies sind Arzneimittel , welche die Wirkstoffe Dimethicon oder Simethicon enthalten. Entschäumer kommen ursprünglich aus der Industrie, wo sie in der Lebensmitteltechnologie oder bei der Papierherstellung verwendet wurden. Auch beim Einsatz als Medikament wirken sie nur rein mechanisch, indem sie durch Veränderung der Oberflächenspannung die Bildung von Luftblasen verhindern. Sie berühren also die Ursachen nicht.
Ganz anders wirkt sich der Einsatz pflanzlicher Präparate gegen Blähungen (Karminativa) aus. Vor allem Heilpflanzen, die ätherische Öle wie Anis, Fenchel, Kümmel, Pfefferminze oder Kamille enthalten, helfen die Blähungsbeschwerden nachhaltig zu lindern, aber auch ihre Ursachen zu beseitigen. Sie bewirken eine Entspannung der Magen-Darm-Muskulatur, führen zu einer besseren Durchblutung im Verdauungstrakt und bekämpfen Mikroorganismen, die Gärungsgase produzieren.

Was sollte man im Alltag beachten:
Gelegentliche Blähungen kennt jeder, man kann sie problemlos selbst behandeln. Treten aber solche Beschwerden sehr häufig auf oder werden stärker, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache abzuklären.

Zubereitungen aus folgenden Heilpflanzen können helfen: Kamille (z.B. Iberogast®), Myrrhe (z.B. Myrrhinil® intest).

Zuletzt überprüft am 2. Juli 2016