Herzschwäche Herzinsuffizienz

Hertzinsuffizienz

Zu Herzinsuffizienz, also einer nachlassenden Leistungskraft des Herzens kann es durch viele Risikofaktoren kommen: durch hohen Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel. Das Herz eines Menschen leistet Schwerstarbeit, und das Tag und Nacht. Etwa fünf Liter Blut werden hier in einer einzigen Minute durchgepumpt, damit auch der entlegenste Körperteil mit Sauerstoff und Nährstoffen ausreichend versorgt wird. Manchmal reicht auch das noch nicht aus. Wenn die Anstrengung über das übliche Maß hinaus steigt oder man in Aufregung versetzt wird, schlägt das Herz sofort schneller und die Blutmenge, die es in einer Minute durchpumpt, kann sich verdoppeln. Der gerade 300 Gramm leichte Herzmuskel bewegt so täglich mehr als sieben Tonnen Gewicht!

Der Herzmuskel ist deshalb der am härtesten arbeitende Muskel des Körpers überhaupt. Eine Voraussetzung für diese Dauerhochleistung ist allerdings ein gesundes Herz. Damit es die anderen Organe gut versorgen kann, muss es selbst besonders gut versorgt sein. Schon kleine Engpässe in der Sauerstoffzufuhr am Herzmuskel machen sich in Einbußen der Pumpleistung bemerkbar und führen zu Konditionsverlusten im gesamten Organismus. Diese sind zwar zunächst kaum wahrnehmbar, verstärken sich aber meist immer mehr.
Mit der Zeit verringert sich bei jedem Menschen die Leistungskraft seines Herzens. Dieser Entwicklung gilt es entgegenzuwirken, am besten noch bevor sich die ersten Anzeichen einer Herzschwäche bemerkbar machen. Beschwerden, die von nachlassender Herzkraft herrühren sind vor allem Kurzatmigkeit, Luftnot und Schwellungen der Beine. Die Luftnot kommt meist von Problemen in der rechten Herzhälfte, Schwellungen weisen in der Regel auf Störungen in der linken Herzhälfte hin. In frühen Stadien der Herzschwäche schafft es aber der Körper noch, die verminderte Pumpleistung durch einen schnelleren Herzschlaf oder über Vermehrung der Blutmenge auszugleichen. In dieser Phase machen sich die Beschwerden erst bei stärkerer Belastung bemerkbar.

Welche Therapien gibt es:
Bedroht wird die Gesundheit des Herzens durch viele Risikofaktoren: durch hohen Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen eindeutig, dass mit jedem zusätzlichem Risikofaktor die Gefahr fürs Herz überproportional stark wächst. Diese Risiken kann man aber verringern. Wenigstens teilweise. Durch eine gezielte Behandlung, aber vor allem durch eine Veränderung des Lebensstils, lässt sich dann weitgehend verhindern, dass sich aus einer anfänglichen Schwäche eine chronische Herzinsuffizienz entwickelt.

Was sollte man im Alltag beachten:
Bis in die 1980er Jahre haben Ärzte den Patienten mit nachlassender Herzleistung empfohlen, körperliche Anstrengungen zu meiden. Heute weiß man, dass selbst schwer herzkranke Patienten vom moderaten Sport profitieren können. Menschen ab dem 50. Lebensjahr wird deshalb empfohlen, täglich mindestens 30 Minuten körperliche Aktivität mittlerer Intensität in ihren Alltag einzubauen.
Der Effekt eines solchen Trainings lässt sich mit Hilfe eines Weißdornpräparates noch zusätzlich steigern.

Zubereitungen aus folgenden Heilpflanzen können helfen: Weißdorn (z.B. Crataegutt®, Esbericard® ,Faros®).

Zuletzt überprüft am 8. Juli 2016