Schwarzer Tee verringert das Eierstock-Krebsrisiko von Frauen

Das ermittelten Wissenschaftler an der Universität East Anglia

schwarzer tee verringert das Eierstock Krebsrisiko von Frauen

Schon der Genuss von zwei Tassen schwarzen Tees täglich senkt deutlich das Risiko von Frauen, an einem Eierstockkrebs zu erkranken. Das ermittelten Wissenschaftler an der Universität East Anglia in Norwich (Ostengland). Eine erfreuliche Nachricht aus dem Land, in dem der traditionelle „Five o’clock tea“ zur typischen Lebensart gehört.

Das Forscherteam untersuchte die Ernährungsgewohnheiten von 171.940 Teilnehmerinnen der seit über 30 Jahren laufenden Langzeitstudie „Nurses’ Health Study“. An dieser 1976 begonnenen weltweit größten langfristigen Studie sind mittlerweile 238.000 Krankenschwestern beteiligt. Sie liefert über die Gesundheit der Frauen zahlreiche epidemiologische Daten, die fortlaufend ausgewertet werden.

In der diesmal untersuchten Gruppe kam es in Laufe von 30 Jahren zu 723 Todesfällen durch Eierstockkrebs. Die Analyse der britischen Mediziner ergab: Frauen, die regelmäßig Lebensmittel und Getränke mit einem hohen Gehalt an Flavonolen und Flavanonen (das sind Untergruppen der sekundären Pflanzenstoffe Flavonoide) konsumierten, liefen weniger Gefahr, im Laufe ihres Lebens an einem Krebs der Eierstöcke zu erkranken.

Die beiden pflanzlichen Substanzen finden sich besonders reichlich in schwarzem Tee, Rotwein, Äpfeln und Trauben sowie in Zitrusfrüchten und Säften. Sie kommen vorwiegend in den Schalen der Früchte vor und tragen maßgeblich zum Geruch und Geschmack der Pflanzen und Früchte bei.

Studienleiterin Prof. Dr. Aedin Cassidy hebt hervor: „Die wichtigsten Quellen für diese Verbindungen sind Tee und Zitrusfrüchte. Diese Nahrungsmittel können Frauen ohne weiteres in ihre tägliche Ernährung integrieren und so der Krebsentstehung vorbeugen. Insbesondere der Konsum von ein paar Tassen Tee am Tag verringert das Risiko eines Ovarialkarzinoms um 31 Prozent“.

Zuletzt überprüft am 5. Juli 2016