SOMMERGRIPPE – IST DIE KLIMAANLAGE SCHULD?

Erkältung oder Grippe

Frage: Immer wenn es ein bisschen wärmer wird, hole ich mir die erste Sommergrippe. Liegt das vielleicht an der Klimaanlage in unserem Büro? Und was könnte ich gegen den Husten nehmen?

Antwort: Sie liegen mit ihrer Vermutung vermutlich richtig. Gerade die schnelle Abkühlung in klimatisierten Räumen, die
 man zunächst so angenehm findet, kann eine Erkältung nach sich ziehen. Die Sommererkältung entsteht nämlich nach dem gleichen Prinzip, nach dem auch die meisten winterlichen Infektionen zustande kommen: Beim plötzlichen Wechsel von einer warmen in eine kalte Umgebung wird die Durchblutung von Nasen- und Mundschleimhaut stark gedrosselt. Dies bewirkt, dass die Schleimhäute für eine bestimmte Zeit ihre schützende Funktion verlieren und etwaige Erreger nicht wie sonst vom Einnisten abhalten können.

Die meisten Erkältungen beginnen mit dem typischen, trockenen Reizhusten ohne Auswurf. Er irritiert die Schleimhäute, kratzt im Hals und stört den Schlaf. Zu den besonders bewährten pflanzlichen Hustenstillern gehören Extrakte aus Eibischwurzeln. Pflanzliche Schleimstoff-Präparate, zum Beispiel ein Eibisch-Sirup mit dem Wirkstoff STW 42, lindern den quälenden Hustenreiz dadurch, dass sie einen feinen Schutzfilm über die gereizte oder entzündete Schleimhaut legen.

Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung sollte man unbedingt ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei einer Sommererkältung ist das besonders wichtig, weil im Sommer auch Gesunde mehr Flüssigkeit brauchen als sonst. Während einer Erkältung erhöht sich der Bedarf um etwa das Doppelte. Zudem verstärkt eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit die Wirkung der pflanzlichen Medikamente und beschleunigt so den Heilungsprozess.

Zuletzt überprüft am 8. September 2016