Pfefferminze

Mentha piperita

Pfefferminze

Die Bandbreite der medizinischen Anwendung dieser Heilpflanze ist sehr groß, in erster Linie sorgen ihre Wirkstoffe aber für Entspannung im Magen-Darm-Bereich. Die älteste Beschreibung der Pfefferminze haben Archäologen an den Wänden einiger altägyptischer Tempel gefunden. Sie diente den Priestern als eine kultische Pflanze. Das blieb sie auch bei den antiken Griechen. Erst in den Klostergärten des Mittelalters hatte man ihre heilenden Kräfte in den Vordergrund gestellt. Und die sind sehr vielseitig.

Wirkung und Anwendung:
Die Bandbreite der medizinischen Anwendung dieser Heilpflanze ist sehr groß, in erster Linie ist sie aber eine Magendroge. Ihre Inhaltsstoffe unterstützen die Verdauungstätigkeit, fördern den Gallenfluss und sorgen für Entspannung im Magen-Darm-Bereich. Zubereitungen aus Pfefferminze helfen deshalb gegen Blähungen , Übelkeit und Erbrechen. Weil Pfefferminzöl auch desinfizierend wirkt, sind Pfefferminzzubereitungen auch bei infektiösen Durchfällen – beispielsweise auf Reisen – gut geeignet. Bei Erkältungen kommen vor allem die krampflösenden und schmerzstillenden Eigenschaften des Menthol zum Tragen. Wegen seiner schmerzstillenden Eigenschaften ist Pfefferminze bzw. Pfefferminzöl auch in Rheumabädern und Schmerzsalben enthalten. Das reine Pfefferminzöl ist ein wirksames Kopfschmerzmittel, ohne die Gefahr eines Gewöhnungseffekts befürchten zu müssen. Als Fertigarzneimittel gibt es Monopräparate aus Pfefferminze, die Heilpflanze ist aber auch in vielen pflanzlichen Kombinations-Arzneimitteln enthalten.Zu beachten:
Bei Säuglingen und Kleinkindern muss man mit ätherischem Öl vorsichtig umgehen, es könnte Atemprobleme verursachen. Deshalb darf das Pfefferminzöl nie im Nasenbereich aufgetragen werden.

Produkte sind beispielsweise: Iberogast® (Steigerwald) oder Euminz® (Cassela-med).

Zuletzt überprüft am 11. Juli 2016