Verstauchung Distorsion

Verstauchung

Der lateinische Namen für Verstauchung bedeutet „Verdrehung“. Daraus wird gut verständlich, warum Verstauchungen vor allem an Bändern und Gelenken passieren. Wer glaubt, dass die meisten Verletzungen, die man sich zuzieht, beim Sport passieren, der täuscht sich gewaltig. Der Ort, an dem Muskeln und Gelenke am häufigsten in Mitleidenschaft gezogen werden, ist das eigene Zuhause. Erst danach kommen der Fußballplatz, die Rennstrecke oder der Tennisplatz. Trotzdem sollten verletzte Heimwerker von den Profisportlern eines lernen: Je früher man sinnvolle Gegenmaßnahmen ergreift, desto geringer werden die Folgen einer Verletzung ausfallen.

Der lateinische Namen für Verstauchung bedeutet „Verdrehung“. Daraus wird gut verständlich, warum Verstauchungen vor allem an Bändern und Gelenken passieren. Am häufigsten werden durch eine solche gewaltsame Überdrehung die Sprunggelenke beeinträchtigt.
Eine Zerrung entsteht dagegen vor allem an Muskeln. Zerrungen sind in der Regel eine Folge von Bewegungen, bei denen es zur Überdehnung kam, ohne das das Gewebe reißen würde. Das Ergebnis ist dann zwar kein Muskelriss, trotzdem aber eine ernstzunehmende Verwundung, eben eine Verstauchung. Verschleppt oder ungenügend ausgeheilt, können auch leichtere Muskel- oder Bandverletzungen zu einer chronischen Instabilität führen und die Beweglichkeit des Betroffenen für lange Zeit oder sogar dauerhaft einschränken. Noch problematischer wird es, wenn eine Gelenkkapsel in Mitleidenschaft gezogen wurde, denn das kann eine chronische Arthrose in Gang setzen.
Verstauchte Muskeln und Gelenke reagieren auf die Überbeanspruchung immer mit Schmerzen und Schwellungen, oft gehen sie noch mit einem Bluterguss einher. Schmerzen, besonders wenn sie länger anhalten oder bei jeder Bewegung bzw. Belastung auftreten, sind immer ein Hinweis auf ein behandlungsbedürftiges Leiden. Das gilt auch dann, wenn von außen keine Verletzungsspuren mehr sichtbar sind.

Welche Therapien gibt es:
Bei Verstauchungen gilt zunächst das gleiche, was auch bei Prellungen empfohlen wird: Ruhigstellen, so schnell wie möglich kühlen, fixieren und hochlagern.
Zur Kühlung eignen sich am besten Eisbeutel oder kalte Wickel. Man sollte sie mindesten 20 Minuten einwirken lassen. Je schneller und effektiver diese erste Hilfe stattfindet, desto geringer wird sich eine Schwellung ausbilden und umso weniger Schmerzen werden auftreten. Anschließend sollte das Gelenk mit einer elastischen Binde fixiert werden. Erst zu einem Zeitpunkt, zu dem der akute Schmerz abgeklungen ist, sollte man vorsichtig mit Bewegungen anfangen. Dabei darf man nie über die Schmerzgrenze hinausgehen. Medikamentös kann man die Ausheilung stumpfer Verletzungen mit einer pflanzlichen Salbe oder einem Gel erleichtern und beschleunigen.

Was sollte man im Alltag beachten:
Nach Unfällen ist es auch dann ratsam den Arzt aufzusuchen, wenn man es nicht für unbedingt nötig hält. Ein Laie kann nämlich in der Regel nicht erkennen, wie schwer seine Verletzung wirklich ist. Die Intensität des Schmerzes gibt darauf keinen zuverlässigen Hinweis.

Zubereitungen aus folgenden Heilpflanzen können helfen:  Beinwell (z.B. Traumaplant®), Pflanzenkombinationen (z.B. Traumeel®).

Zuletzt überprüft am 2. Juli 2016